Sonntag, 16. Januar 2011

Man sieht sich immer zweimal

Gell, Herr Turner. Jetzt aber treffe ich zuerst ein Gschpänli von Ihnen, ja, ich glaube, das kann man so sagen, und zwar, weil Ihre Schau in Edinburgh halt vorbei ist, und weil ich (bitte ein paar schöne Fluchwörter einsetzen) diesen Januar leider in der Schweiz verbringen muss. Die Werke Ihres Gschpänlis vergöttere ich, obwohl ich vor manchen Bildern Angst habe (siehe oben) und wie immer sage ich: In dieser Ausstellung werde ich tagelang herumhängen, den Katalog kaufen, die Biografie noch einmal lesen etc.etc. und dann kommt es so heraus wie bei Hopper in Lausanne, den ich, ähäm, natürlich verpasst habe, obwohl ich gern herumschreie, dass Hopper mich seit dem 13. Lebensjahr begleitet. Gut. Man soll sowieso nicht über Kunst und ihre Schaffer sprechen, sondern sie sich anschauen oder sich am Arsch vorbeigehen lassen.
Worüber man allerdings reden soll, finde ich, ist das Wetter, ist ja bekanntlich nicht nur mein Lieblingssmalltalkthema. Voilà.

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