Montag, 18. Januar 2010

Starbucks, verhinderter Flirt und Mrs. Robinson



Ich finde ja, man sollte in England, in Schottland, in Italien, in Frankreich und in der Schweiz nicht zu Starbucks gehen. Eigentlich sollte man überhaupt nirgends einen Starbucks besuchen. Wenn er aber über einem wunderschönen Buchladen eingerichtet ist, und das die Aussicht (Schloss) ist, darf man eine Ausnahme machen. Finde ich.

Es könnte hier der Eindruck entstehen, dass ich hier nur in Kafis herumlungere und dummes Zeug von mir gebe. Ich arbeite manchmal auch! Heute wollte ich zum Beispiel mal etwas richtig seriöses machen und suchte ein nail studio auf. ZUM ARBEITEN. Weil ich mich im Februar mit Lifestyle und manchmal Kosmetik und dem ganzen Zeugs befassen muss, sollte ich wissen, welche Farben angesagt sind. Und mir selbstverständlich eine Maniküre verpassen lassen (auf Spesen Berner Zeitung hahaha). Die Story hat jetzt leider weder Pointe noch Happy End: Das Nagelstudio hatte geschlossen.

Aber die Post war offen. Habe einen Haufen Päckli aufgegeben, bezweifle allerdings, dass die je ankommen (Seraina: Es tut mir leid wegen deinem Geburtstag. Royal Mail ist eben nicht Schweizer Post. Wobei die ja auch katastrophal sind).
Apropos Post: Letzten Freitag kaufte ich eine Menge Briefumschläge (die mit den lustigen Plastikdingern drin zum Chlepfen). Der (attraktive!) Mann hinter dem Schalter sagte: tsmbrrsttsmnss! Ich: Pardon? Er (der Attraktive!): tsmbrrsttsmnss! Ich: Sorry, could you say that again, please? Er: Ah, leave it (oder ähnlich). Ich: Please! Er: No. Beim Verlassen des post office dann schlug es ein wie ein Blitz: IT'S MY BIRTHDAY THIS MONTH! Der wollte flirten mit mir!! Und ich wollte gerne flirten mit dem!! Drehte mich um, aber da stand schon ein altes Mannli am Schalter. Grrrrrrr.

Nur noch so von wegen herumhängen: Am Freitag ging ich zum ersten Mal ins Yoga. Am Samstag konnte ich kaum noch aufstehen. So viel zu dem.

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