Sonntag, 22. Dezember 2013

Nachricht vom Sommer

Mit schönen Dingen ist es leider so, dass man schnell süchtig wird. Zum Beispiel nach Ferien am Strand. Nach Sand. Nach braunen Beinen. Nach der blauen Stunde, die man am Meer verbringt. Oder an der Maggia. Nach diesem lauen Sommerluft. Nach ausschlafen können und dann doch um 7 Uhr aufwachen. Nach Tabuleh. Nach dem wohligen Gefühl, wenn man aus dem Wasser kommt und das Fouta um den Körper wickelt. Nach Glace. Nach endlosen Abenden auf dem Balkon. Es gäbe noch so viel mehr. Und das Schlimmste (und warhscheinlich vielleicht auch das Beste): Ich kann meine Süchte gar nicht befriedigen. 

Herrje. Ein wehmütiger kitschiger Entwurf, im Sommer geschrieben, wahrscheinlich an einem Abend auf dem Balkon nach zu viel Campari. Back to the future, hm?
Ein anderes Leben. 
Ab gestern werden die Tage wieder länger, ist das nicht unglaublich? 
Vielleicht verbringe ich den Abend auf dem Balkon. Mit Glühwein (würg).
Jetzt bin ich süchtig nach dieser Feigenduftkerze, die ich mir im Muji gekauft habe. Diese Sucht kann ich befriedigen. Ist ja schon mal was.

1 Kommentar:

  1. Ich verstehe dich. Ich bin auch süchtig. Derzeit nach "Masters of Sex", nach dieser Max-Havelaar-Schoggi vom Coop mit den gesalzenen Pistazien drin und nach Podcasts hören.

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