Ich habs schon wieder getan. Fleisch gegessen, genauer: Ente. Und zwar crispy Ente. Ich tat, was ich immer tue, wenn ich tote Tierli probiere: Ich horchte in mich hinein. Und hörte wieder einmal nichts. Fleisch sagt mir nichts. So ist das nun mal und darum denke ich: Projekt Fleisch essen wäre hiermit wieder abgeschlossen.
(Natürlich wars ein bisschen komplizierter, das mit der Ente. Ich entfachte in mir drin (wahrscheinlich zwischen meinem Magen und meinem Hirni und meinem Umweltgewissen und meiner Moral) eine hitzige Diskussion à la "eine Ente, die tot ist, kann dir auch gar nichts mehr sagen!" "Jaja, ich weiss, aber das ist halt eine Redensart." "Trotzdem: Hör genauer hin!" "Nö, keine Lust." "Diese Ente wäre sowieso gestorben!" usw. usf.)
P.S. Ich machte mich dann über die drei verschiedenen Brotsorten her. Fenchelsamenbrot ist sogar für mich hart an der Grenze. Es ist, als ob man einen Pastis in Brotform zu sich nehmen würde. Und sich darum sofort in ein französisches Bistro irgendwo an der Küste wünscht. Und aber blöd im Emmental hockt. Und dann sofort schlecht gelaunt ist und einem in den Sinn kommt: Ich mag Pastis ja gar nicht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen