| Der Arbeitsplatz des Bootkapitäns |
Montag, 11. August 2014
Oeuf, oeuf, que lac-je?
Letzthin war ich ja auf dem Lac de Gruyère. Ganz schön schmuck für einen Stausee! Wir fuhren zur Île d’Ogoz, die aus dem Wasser ragt. Ich erinnere mich an eine Postkarte von dieser Insel, in schwarzweiss. Auf dieser sah die Insel unheilvoll aus. Sie ist aber einfach nur klein. Aber robust, wie mir scheint. Deshalb habe ich meine Sorgen dort geelassen (die an diesem Tag relativ überschaubar waren: Wie komme ich zurück? Werde ich je wieder so etwas wie einen Arbeitsrhythmus finden? Warum habe ich den Kanton Fribourg je verlassen?), auf der Insel zwischen den Ruinen. Sie sind dort besser aufgehoben. Und auch die Erinnerung an eine Glasscherbe in meinem Fuss, aufgelesen am Ufer des Sees, liess ich da. Stattdessen machte ich blöde Sprüche. Wie zum Beispiel oeuf, oeuf, que lac-je? Leider fand man mich nicht so lustig. Mais bon, war irgendwie auch egal. Es war zu schön dort, am Lac de Gruyère.
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