Montag, 30. Juni 2014

Macht campen blöd?

Gestern traf ich meine beiden treusten Blogleser. Ich bezeichne sie jetzt einfach mal so. Die wissen immer haargenau, wo ich war. Und wo nicht. Und müssen sich jetzt dieses Blabla reinziehen. Hihi. Also. Sommer. Zwischenbilanz aus meiner Sicht.
Da ich ja eine "Ewiggestrige" (Zitat Herr M.) bin, kann ich mich bei der WM entspannen. England ist weg und lose wie immer voll ab bei den Tippspielen. Es gewinnen einfach immer die anderen. Gut. Ich finde diesen Sommer schön. Weil ich habe schon
- in der Maggia gebadet
- im Meer gebadet
- ein Wandertour gemacht, aus Versehen, es hätte ein Jog von Maggia nach Avegno werden sollen, leider hab ich die Bergweg-Markierung Weiss-Rot-Weiss ignoriert. Ich landete in einem Märchenwald. Der Märchenwald war sehr steil, was haben meine Laufschuhe gejammert! Aber was hat mein Herz gejubelt. So so schön.
Alle meine Pflanzen leben noch. Ein Rekord. Das Auto hat noch keinen Kratz. Auch ein Rekord, wobei das nicht schwierig ist, weil ich ja noch nie ein Auto hatte.
Ich habe auch
- eine Lederjacke gekauft
- 300 Cupcakes gebacken
- 100 x Sidi gespielt
- 1000 x Coiffeur gespielt (auf dem iPhone)
- ein paar Bücher gelesen
- "Darm mit Charme" überflogen
- eine Woche lang auf dem Liegestuhl geschlafen
- 20 Eidechsen gesehen
- bei "Da Enzo" gegessen.
- alles in allem ungefähr 30 Ameisen beim Abschleppen von Insekten zugeschaut.
- eine Menge Foodporn betrieben.




Ereignislosigkeit ist auch Erholung.
Scheisse, ich klinge wie Coelho. Das ist sicher, weil nur noch Südamerikaner Fussball spielen.
Macht campen blöd?

1 Kommentar:

  1. campen macht blöd (siehe: du klingst wie coelho), aber das passt schon. ich vermisse die maggia, sidi-spielen, bei "da enzo" essen und bücher lesen. und pizza essen. sommer ist schön, wenn man alle diese sachen machen kann. wenn man gescheit sein muss und arbeiten ist es für nix.

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