Ich rede ja schampar gern übers Wetter, vor allem wenn es stürmt und schneit und hudlet, weil: Ich finde diese meteorologischen Kapriolen ganz wunderbar. Und darum kann ich auch nicht verstehen, dass es Leute gibt, die sich beim übers Wetter Reden furchtbar darüber aufregen, dass es wieder mal dicke Flocken schneit und darum das Tram nicht sekundenschnell von A nach B fährt (was es in Bern sowieso nie tut) und man schicke Stallstiefel von GS anziehen muss. Wie auch immer. Was ich jedenfalls in Zukunft wahrscheinlich übertrieben häufig beim Smalltalk einwerfen werde, ist dieser schöne Satz, der Anfang Woche im Tagi stand:
Denn das Wetter ist kein Ansprechpartner.
Aber auch wenn ich den Kommentar von Erwin Haas super finde (es geht um die Empörung der verweichlichten Stadtbevölkerung angesichts der katastrophalen Verkehrsverhältnisse infolge Schneemassen), wende ich mich jetzt doch ans Wetter, und zwar über Umwege:
Bitte, bitte liebe Wolken, schneit noch ein bisschen weiter. Das Leben ist so leicht, wenn über allem eine weisse Decke liegt. Und so still.
oja, wie schön, den letzten Abschnitt würde ich am liebsten einrahmen und aufhängen...
AntwortenLöschenNur zu. Bin mir aber nicht sicher, ob nach dem zweiten "bitte" noch ein Komma kommt. Ist ja aber auch egal.
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