Diese Geschichte hat keine Pointe.Die Idee war die:
Statt mit zu grossen Fitflops und Englandshirt auf dem Sofa im M. zu hängen, gehe ich jetzt wieder mal angezogen in die Stadt zum Fussballschauen.
Es kam so raus:
Ich war: Totally overdressed.
Der Panda fand: Hmmm, nicht ein bisschen zu sexy für Fussball?
Shoppingberaterin Morgaine fand: Hmmm, ja, overdressed, aber tiptop (SIE hatte ein weisses Blüsli an, so eines, das ich schon lange tragen will, mich aber nicht getraue, weil es so nach Beachparty aussieht. Ausser an ihr, stellte ich fest).
Und so kam es dann auch raus: In einem komischen China-Restaurant (ohne TV weil spontaner Beschluss, Spanien kann auch ohne uns gewinnen) Wein getrunken und dem Fussballgegröle rundherum gelauscht.
An meinen Beinen nach fünf Minuten die erste Laufmasche. Dann noch eine. Und noch eine. Und noch eine. Es kam ein leichter Unmut gegenüber dem gewalttätigen Fingerring auf, den ich mir einst als Abschiedsgeschenk in Fribourg mon amour geleistet habe.
Laufmaschen als zum Look gehörend rüberbringen in Bern?
No way.
Die Shoppingberaterin fand: Gehen wir doch in die Brass. Dort kümmert das niemanden.
Also gingen wir in die Brass. Dort kümmerte das niemanden.
Die beste Coifförin von Bern war auch dort. Und übliche Verdächtige.
Der Taxifahrer behauptete dann noch: Der EM-Monat sei der schlechteste überhaupt gewesen. Drei Tage Holländer hätten nirgends hingeführt. Ich glaubte ihm nicht.
Ich sagte ja: Diese Geschichte hat keine Pointe.
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