

Alles versucht. Literweise Bouillon getrunken, Pillen eingeworfen, kalt geduscht, ein gekochtes Ei runtergewürgt, DVD geschaut, Yoga probiert, umgekippt, zum Kiosk geschleppt (frische Luft), an Krafttraining gedacht, Wasser in mich geschüttet, noch mal eine Kopfwehtablette genommen, gearbeitet (doch!), versucht zu rauchen, Backofen geputzt, so getan, als ob nix wär.
Der Kater war stärker.
Darum musste ich Hasen quälen. Es sollen noch andere leiden.
Sonst noch so Gedanken:
- Spiegelt ein Küchlein die psychische Verfassung wieder resp. die Alkoholmengen, die ich sonst so zu mir nehme? Das Frosting, so unschuldig es aussieht, trieft vor Famous Grouse.- Ich mag Grouses ja sehr. Niemand sonst zeigt seine Todessehnsucht so offen wie diese Viecher, die sich vor jedes Auto stürzen, das ihren Weg kreuzt. Irgendwie originell.
- Diese Tierli-Dominanz in meinem Leben macht langsam sogar mir Sorgen.
- Der Kater schlich sich gestern Nacht ein und zwar an einem wunderbaren Jassturnier, bei dem nach alter Tradition ein bisschen Alkohol getrunken wurde. Gewonnen hat den Wettkampf übrigens eine Dame, mit der ich oft über eine andere Theorie diskutiere, was im zwischenmenschlichen Bereich (hihihaha, schon wieder ein Produzentenwitz, den niemand lustig findet) diesen Frühling so abgeht. Veröffentlichen tu ich diese Theorie nicht, weil Selbstexperiment im Gegensatz zu den Bärli. Der Dame, die den Jasspokal nach Hause nahm, wird nun also nachgesagt, sie habe mit unlauteren Methoden gewonnen, böse Zungen behaupten, weibliche Reize hätten die Mannenschaft verunsichert etc. etc. Da diese Dame wie erwähnt einige Tricks und Theorien kennt, ist das schon naheliegend. Aus weiblicher Sicht habe ich aber vor allem beobachtet: Die Dame kann gut jassen und verliert nicht grad den Kopf nach ein paar Bieren und nur weil Frühling ist.
Aber vielleicht war ich einfach nur zu betrunken.
- Die Birke ist immer noch ein Arschloch (er kann es auch nicht vergessen).
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